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Hunde zeigen selten, wenn ihnen etwas fehlt. Bis eine Krankheit auffällt, hat sich das Verhalten oft schon wochenlang verändert, nur hat es niemand bemerkt. Senani aus Karlsruhe will diese Lücke schließen. Das Startup baut einen kleinen Tracker für Halsband oder Geschirr, der das Verhalten eines Hundes rund um die Uhr erfasst und Veränderungen meldet, bevor sie im Alltag sichtbar werden. Erprobt hat das Team die Technik zuerst dort, wo es am härtesten ist: ein halbes Jahr lang täglich an den Hunden des Tierheims Karlsruhe.
Was ist Senani?
Senani ist ein Gesundheitstracker für Hunde mit dazugehöriger App. Das Gerät ist 55 Millimeter lang, 30 Millimeter breit und 15 Millimeter hoch, wiegt nach Angaben des Herstellers 87 Gramm und ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Eine Akkuladung reicht für 14 Tage, aufgeladen wird in einer Ladebox in rund 30 Minuten. Befestigt wird der Tracker am Halsband oder am Geschirr, wichtig ist nur ein fester Sitz im Hals- oder Rückenbereich.
Die App macht aus den Messwerten einen Überblick über das Befinden des Hundes und fasst auffällige Wochen so zusammen, dass Halter sie beim Tierarzt vorzeigen können. Alle Angaben stammen von der Website des Unternehmens und aus den Unterlagen, die uns das Team geschickt hat.

Wer steckt hinter Senani?
Senani ist ein Startup aus Karlsruhe mit drei Gründern. Ansprechpartner für uns war Mitgründer Fernando Bauer. Seit Februar 2026 wird das Team über das EXIST-Gründungsstipendium des Bundes gefördert und finanziert sich nach eigener Aussage derzeit darüber. Wie das Programm funktioniert und wie man sich bewirbt, erklären wir im Ratgeber EXIST-Gründerstipendium beantragen.

Wie der Tracker aus Bewegung Gesundheitsdaten macht
Der Tracker erfasst über Bewegungssensoren fortlaufend 15 festgelegte Verhaltensmuster, darunter Laufen, Liegen, Kratzen und Fressen. Die Muster hat das Team nach eigener Angabe auf Grundlage tiermedizinischer Fachliteratur und im Austausch mit Tierärzten entwickelt. Ein eigenes KI-Modell ordnet jede Bewegungsphase einem dieser Muster zu.
Aus Häufigkeit, Dauer und zeitlichem Verlauf entsteht mit der Zeit ein persönliches Normalprofil des Hundes. Weicht das Verhalten davon ab, vergleicht Senani die Werte zusätzlich mit Hunden ähnlicher Rasse, ähnlichen Alters und Gewichts und bezieht bekannte Vorerkrankungen ein. Das Team nennt ein Beispiel: Trinkt ein Hund deutlich mehr als gewöhnlich, uriniert häufiger, hat mehr Appetit und wirkt gleichzeitig träger, kann dieses Muster unter anderem auf Diabetes hindeuten.
Fällt ein solches Muster auf, führt ein digitaler Coach den Halter Schritt für Schritt durch die nächsten Beobachtungen und sagt, wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist. Wichtig ist dem Team die Abgrenzung. „Dabei stellt Senani keine Diagnose. Wir verstehen uns als Ergänzung zur tierärztlichen Versorgung“, schreibt Fernando Bauer. Daneben soll die App aus dem Profil persönliche Empfehlungen ableiten, etwa Übungen für die Beweglichkeit.
Vom Tierheim zur Datensammelphase
Von Oktober 2024 bis März 2025 trugen die Hunde des Tierheims Karlsruhe die Tracker täglich. Für ein junges Hardware-Startup ist das ein harter Test: wechselnde Hunde, viel Bewegung, wenig Schonung. Die Zusammenarbeit mit dem Tierheim besteht laut Unternehmen bis heute. Inzwischen ist die dritte Testversion von Tracker und App im Einsatz.
Aktuell steckt Senani in einer Datensammelphase. Hundehalter können sich kostenlos als Testkunden registrieren, bekommen einen Tracker nach Hause geschickt, Zugang zur App und direkten Kontakt zum Entwicklungsteam. Das Team sagt dabei offen, was noch fehlt: Die Gesundheitsauswertungen in der App sind noch nicht freigeschaltet. Die Daten der Testkunden sollen genau diese Funktionen erst möglich machen, denn Hunde unterscheiden sich stark nach Rasse, Größe, Gewicht und Alter. Die ersten Auswertungen sollen Anfang 2027 in der App erscheinen. Als nächste Phase nennt Senani den Start des Vorverkaufs in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wer jetzt mitmacht, bekommt Frühzugang zu diesen Funktionen und je nach Aktivität bis zu 50 Prozent Rabatt auf den späteren Preis. Die Testplätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Was kostet Senani?
Während der Testphase ist Senani kostenlos. Zum Verkaufsstart soll es ein Abonnement geben, das Tracker, App und Updates enthält. Die Angaben haben den Stand Oktober 2026.
| Merkmal | Angabe, Stand Oktober 2026 |
|---|---|
| Preis in der Testphase | kostenlos, begrenzte Plätze |
| Geplanter Preis nach Start | 14,99 Euro im Monat, Tracker und App enthalten |
| Rabatt für Testkunden | bis zu 50 Prozent auf den Startpreis |
| Gewicht und Maße | 87 Gramm, 55 mal 30 mal 15 Millimeter |
| Akku | bis zu 14 Tage, Laden in rund 30 Minuten |
| Schutz | staub- und wasserdicht nach IP67 |
| Befestigung | Halsband oder Geschirr, für alle Hundegrößen |
Unsere Einschätzung
Senani überzeugt vor allem durch Ehrlichkeit. Viele Gesundheits-Gadgets versprechen am ersten Tag Diagnosen, Senani sagt klar, dass die Auswertungen erst noch entstehen und dass das Gerät den Tierarzt nicht ersetzt. Das halbe Jahr im Tierheim zeigt, dass die Hardware den Alltag aushält, und die Förderung über EXIST verschafft dem Team Zeit für die Datensammlung.
Die offene Frage ist, ob aus den Bewegungsdaten tatsächlich verlässliche Hinweise auf Krankheiten werden. Das entscheidet über den Wert des Abos, und das lässt sich erst nach der Datensammelphase beurteilen. Für Hundehalter, die neugierig sind und ein paar Monate mitmachen wollen, kostet der Test nichts. Wir bleiben dran und berichten, wenn die ersten Auswertungen freigeschaltet sind. Weitere junge Unternehmen stellen wir regelmäßig vor, zuletzt in unserer Übersicht Neue Startups im Oktober 2026.
Häufige Fragen zu Senani
Kostet es etwas, Senani zu testen?
Nein. Testkunden bekommen Tracker und App kostenlos, solange Plätze frei sind. Nach dem Start soll Senani 14,99 Euro im Monat kosten, Testkunden erhalten bis zu 50 Prozent Rabatt.
Stellt Senani Diagnosen?
Nein. Senani erkennt Veränderungen im Verhalten und gibt Hinweise, wann ein Tierarztbesuch sinnvoll sein kann. Die Diagnose bleibt beim Tierarzt.
Wie lange hält der Akku?
Nach Herstellerangabe bis zu 14 Tage. Geladen wird in einer Ladebox in rund 30 Minuten.
Wer hat Senani gegründet?
Drei Gründer aus Karlsruhe, unter ihnen Fernando Bauer. Das Team wird seit Februar 2026 über das EXIST-Gründungsstipendium gefördert.
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Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen.


















