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Kölsche Koks aus Köln steht am Montag, 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr in Folge 7 der 20. Staffel von Die Höhle der Löwen auf VOX. Die Gründer Nicolas Lutz und Maximilian Koeser bringen einen trinkfertigen Espresso Martini mit und fordern 600.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firma. Das entspricht einer Bewertung von sechs Millionen Euro, der höchsten Forderung des Abends. Wer die Folge vorab sehen will, findet sie seit dem 12. Oktober bei RTL+.

Was ist Kölsche Koks?

Kölsche Koks ist ein Kaffeelikör mit 15 Prozent Alkohol, der den Espresso Martini aus der Flasche liefert. Schütteln, einschenken, fertig. Das Produkt zielt auf Bars, Partys und Festivals, also auf alle Stellen, an denen für den klassischen Cocktail die Zeit fehlt: Ein Espresso Martini braucht frischen Espresso, Wodka, Kaffeelikör, Zuckersirup und einen Shaker.

Zwei Darreichungsformen gibt es. Die 0,7-Liter-Flasche ist der Premix für zu Hause und für die Theke. Daneben stehen die sogenannten Klopfer, 16 Fläschchen zu je 20 Millilitern, gedacht für unterwegs und für die Runde am Tresen. Beide Varianten enthalten laut Hersteller Arabica-Kaffee und sind vegan sowie glutenfrei.

Geöffnete Verkaufsbox mit sechzehn kleinen Espresso-Martini-Fläschchen und zwei losen Shots davor
Foto: Kölsche Koks

Wer hat Kölsche Koks gegründet?

Hinter der Marke stehen Nicolas Lutz und Maximilian Koeser. Die beiden sind in der Kölner Gastronomie zu Hause: Sie betreiben nach Angaben von t-online drei Gastronomiebetriebe in Köln und außerdem die Biermarke Zappes.

Genau dort, in der Kölner Eckkneipe Zappes, beginnt die Geschichte des Produkts. Der Espresso Martini Shot war nach Darstellung der Gründer der beliebteste Drink auf der Karte, und sie wollten ihn haltbar machen. Nach eigenen Angaben dauerte die Entwicklung mehr als ein Jahr, mit vielen Verkostungen, bevor der Premix in der Flasche stand. Hinter der Marke steht die Kölsche Koks GmbH mit Sitz in der Engelbertstraße 44 in Köln, eingetragen im Handelsregister Köln unter HRB 119493. Vertretungsberechtigter Gesellschafter ist Nicolas Lutz.

Wie schlägt sich Kölsche Koks im Handel?

Die Zahlen, mit denen die Gründer in die Höhle gehen, sind für ein Getränkestartup ungewöhnlich deutlich. In den vergangenen zwölf Monaten setzte Kölsche Koks nach Angaben von t-online mehr als eine Million Euro um. Das Unternehmen selbst spricht von über 500 Gastronomien und Händlern, die das Produkt führen, nach mehr als zwei Jahren Vertriebsarbeit.

Im Frühjahr 2026 kam eine zweite Sorte dazu. Der Pornstar Martini mit Passionsfrucht und Bourbon-Vanille ist nach Einschätzung des Unternehmens der Trendcocktail des Jahres. Für ein Startup, das mit einem einzigen Geschmack gestartet ist, ist das der Schritt von einem Produkt zu einer Marke.

Was kostet Kölsche Koks, und wo kann man es kaufen?

Verkauft wird über den eigenen Onlineshop, über Händler und über die Gastronomie. Ab 30 Euro Bestellwert entfällt der Versand. Diese Preise standen im Shop, Stand Oktober 2026:

Produkt Inhalt Preis
Espresso Martini 0,7 Liter, 15 Prozent 19,99 Euro
Espresso Martini Klopfer 16 mal 20 Milliliter 15,99 Euro
Pornstar Martini 0,7 Liter, 15 Prozent 21,99 Euro
Bundle aus beiden Sorten 2 mal 0,7 Liter 37,99 Euro
Cocktail Shaker mit Strainer Zubehör 19,99 Euro

Der Literpreis der Flasche liegt damit bei 28,56 Euro. Bei den Klopfern sind es 49,97 Euro je Liter, denn die kleinen Fläschchen kosten in der Herstellung mehr als eine große. Wer den Preis mit einer Spirituose vergleicht, zahlt viel. Wer ihn mit einem Cocktail in der Bar vergleicht, zahlt wenig: Ein Espresso Martini kostet in der Gastronomie selten unter zehn Euro, und eine 0,7-Liter-Flasche ergibt rund zehn Gläser.

Flasche Kölsche Koks Pornstar Martini neben einem Cocktailglas vor dunklem Grund
Foto: Kölsche Koks

Unsere Einschätzung: Hat Kölsche Koks Potenzial?

Die Forderung ist der wunde Punkt. Sechs Millionen Euro Bewertung bei gut einer Million Euro Jahresumsatz bedeutet den sechsfachen Umsatz, und das in einer Kategorie, in der jede größere Spirituosenmarke binnen Monaten ein eigenes Produkt nachschieben kann. Das Rezept lässt sich nicht schützen. Geschützt ist allenfalls die Marke.

Dafür bringt das Startup mit, was in der Höhle sonst oft fehlt: ein Produkt im Regal, bezahlende Händler und einen Vertrieb, der ohne Fernsehen funktioniert hat. Die Gründer verkaufen keine Idee, sondern ein Geschäft. Ob das den acht Investoren der Jury der Staffel 20 die geforderte Bewertung wert ist, entscheidet sich am Montagabend. Zur Einordnung lohnt der Blick auf die Deal-Quote dieser Staffel: Hohe Bewertungen scheitern dort regelmäßig, auch bei starken Zahlen.

Für die Suche nach dem Namen spricht einiges. Das Produkt kostet unter 20 Euro, es ist sofort bestellbar, und der Espresso Martini gehört zu den meistbestellten Cocktails der vergangenen Jahre. Wer die Folge sieht, kann noch am selben Abend bestellen. Genau diese Kombination hat in dieser Staffel schon anderen Startups zu einem Nachfrageschub verholfen.

Wir bleiben dran

Ob Kölsche Koks einen Deal bekommt, steht erst nach der Ausstrahlung fest. Wir ergänzen diesen Beitrag am Sendeabend um das Ergebnis und tragen es auch in unseren Überblick zu Staffel 20 ein. Alle Startups des Abends stellen wir einzeln vor, darunter Fryzza mit der Airfryer-Pizza und die Bewegungs-App move2pay. Was in der Vorwoche vereinbart wurde, steht in den Deal-Highlights der Folge 6, und alle Beiträge zur Sendung sammeln wir in unserem Bereich zur Höhle der Löwen.

Häufige Fragen zu Kölsche Koks

Wann läuft Kölsche Koks bei Die Höhle der Löwen?

Der Auftritt von Kölsche Koks ist für Folge 7 der Staffel 20 angekündigt, die VOX am Montag, 19. Oktober 2026, um 20:15 Uhr zeigt. Bei RTL+ steht die Folge seit dem 12. Oktober 2026 bereit. Ob ein Löwe einsteigt, tragen wir nach der Ausstrahlung hier nach.

Wie viel Geld fordert Kölsche Koks von den Löwen?

Nicolas Lutz und Maximilian Koeser fordern 600.000 Euro für zehn Prozent der Anteile. Das ergibt eine Bewertung von sechs Millionen Euro und ist die höchste Forderung dieser Folge.

Was kostet Kölsche Koks, und wo kann man es kaufen?

Die 0,7-Liter-Flasche Espresso Martini kostet im eigenen Shop 19,99 Euro, die Packung mit 16 Klopfern 15,99 Euro, Stand Oktober 2026. Daneben führen nach Unternehmensangaben über 500 Gastronomien und Händler das Produkt.

Wer hat Kölsche Koks gegründet?

Gegründet haben die Marke Nicolas Lutz und Maximilian Koeser aus Köln, die dort auch die Biermarke Zappes und drei Gastronomiebetriebe betreiben. Firma ist die Kölsche Koks GmbH mit Sitz in Köln.

Wie kommt man in die Höhle der Löwen?

Beworben wird sich über das Bewerbungsformular des Senders, meist ein halbes Jahr vor den Aufzeichnungen. Verlangt werden ein vorführbares Produkt und belegbare Zahlen. Worauf es ankommt, steht in unserem Leitfaden zur Bewerbung für die nächste Staffel.

Bilder im Text: Pressematerial von Kölsche Koks, Foto: Kölsche Koks.

Beitragsbild: Espresso Martini auf einem Tresen, Foto: AlphaLemur, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.

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Gründerfreunde
Dennis Weidner ist Gründer und Chefredakteur von Gruenderfreunde.de. Das Portal startete 2013 neben seiner eigenen Selbstständigkeit, gehört bis heute keinem Verlag und wird vom Gründer selbst geführt. Diese Unabhängigkeit entscheidet, worüber hier geschrieben wird und worüber nicht. Sein Weg begann in der Bankenbranche, es folgten rund zehn Jahre Krypto und Online-Marketing. Heute verantwortet er mehrere Gesellschaften in Medien, E-Commerce und KI und arbeitet im Tagesgeschäft mit KI-Agenten. Daher kommen die Themen, über die er schreibt: Finanzierung, Steuern und Bürokratie, Vertrieb und Automatisierung, Standortwahl und Auswandern. Er schreibt über das, was er selbst gemacht hat, Umwege eingeschlossen, und stützt sich auf amtliche Quellen und Kontakte vor Ort. Die Beiträge ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung, sie sollen die eigene Entscheidung vorbereiten. Kontakt und weitere Beiträge über LinkedIn oder dennis-weidner.com.