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Im Staffelfinale von Die Höhle der Löwen tritt am Montag, 26. Oktober 2026, ab 20:15 Uhr auf VOX das Startup meinhaus.digital an. Die Gründerinnen Leonie Dowling und Carolin Krebber verbinden Architekturwissen mit Software und wollen Hauskäufern sagen, was ein Umbau kostet, bevor der Kaufvertrag unterschrieben ist. Sie fordern 425.000 Euro für fünf Prozent der Anteile und bewerten ihr Unternehmen damit mit 8,5 Millionen Euro. Bei RTL+ ist die Folge seit dem 19. Oktober 2026 abrufbar.
Was ist meinhaus.digital?
meinhaus.digital plant Umbauten an bestehenden Häusern. Das Unternehmen sitzt in Schwäbisch Gmünd und München und richtet sich an Privatleute, die ein älteres Haus kaufen oder schon besitzen. Die Plattform beantwortet vier Fragen nacheinander: Was kostet der Umbau? Welche Unterlagen will die Bank sehen? Was lässt sich aus dem Haus machen? Und braucht das Vorhaben eine Baugenehmigung?
Der Ansatz ist eine Mischung aus Software und Menschen. Eine Rechenstrecke schätzt Kosten und Spannen, ein Live-Gespräch mit einer Architektin oder einem Energieberater prüft die Zahlen am konkreten Objekt. Herauskommen soll kein Richtwert aus dem Internet, sondern eine Aufstellung, die eine Bank akzeptiert. Das Unternehmen nennt sein Ergebnis eine bankfertige Kostenschätzung als PDF mit Architektenstempel.
Wer steckt hinter meinhaus.digital?
Die beiden Gründerinnen sind Leonie Dowling, 37 Jahre, und Carolin Krebber, 35 Jahre, wie der Programmtext von VOX zur Folge 8 angibt. Krebber ist Architektin und war nach eigener Darstellung zehn Jahre in großen Architekturbüros tätig, bevor sie sich auf Umbauten für Privatleute verlegte. Dowling hat die Bauwirtschaft von der anderen Seite kennengelernt, als Beraterin und beim Bau des eigenen Hauses. Beide führen das Unternehmen als Co-Geschäftsführerinnen.
Im Impressum steht die meinhaus.digital GmbH, Marktplatz 6 in 73525 Schwäbisch Gmünd, eingetragen beim Amtsgericht Ulm unter HRB 742563 und vertreten durch Dowling und Krebber. Die Firmenhistorie ist älter als die Marke. Der Rechtsträger entstand laut StartingUp bereits 2021 als Palasts GmbH, der operative Neustart unter dem heutigen Namen folgte 2025. Als dritte Mitgründerin nennt das Magazin Ina Schröder.
Geld von außen hat das Unternehmen schon vor der Sendung eingesammelt. Im Frühjahr 2026 schloss es eine Pre-Seed-Runde über eine Million Euro ab, beteiligt waren die L-Bank Baden-Württemberg und Business Angels aus Stuttgart und München, darunter Martin Giese. Das Team wuchs demnach seit 2025 von drei auf zwölf Personen, rund 30 sollen es bis Ende 2026 werden. Die Kundenzahl lag bei mehr als 100, das erklärte Ziel sind mehr als 4.000.
Wie funktioniert die Umbauplanung?
Der Einstieg ist ein Rechner, der kostenlos bleibt. Wer eine Immobilie im Blick hat, trägt die Eckdaten ein und bekommt eine Spanne von Minimum bis Maximum, aufgeteilt nach Kauf, Energie und Umbau. Mehrere Häuser lassen sich nebeneinanderlegen. Förderungen sind in der Rechnung bereits berücksichtigt. Das ist der Teil, der die Frage beantwortet, ob ein Objekt überhaupt ins Budget passt.

Danach beginnt die bezahlte Strecke. Im Live-Call erarbeitet ein Architekt die individuelle Kostenschätzung gemeinsam mit den Käufern, weist Eigenleistung getrennt aus und liefert das Ergebnis als PDF für die Bank. Wer zusätzlich Fördermittel nutzen will, bekommt einen Energieberater dazu. Darauf bauen die weiteren Pakete auf: der Unterlagenshop mit Grundrissen, Schnitten und Ansichten, das Umbaukonzept mit Entwurfsvarianten und zuletzt der Bauantrag.
Die Eckdaten des Pitches im Überblick:
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Startup | meinhaus.digital GmbH, Schwäbisch Gmünd und München |
| Gründerinnen | Leonie Dowling (37) und Carolin Krebber (35) |
| Produkt | Planung von Umbauten am Bestand, Software plus Architektin oder Energieberater |
| Vier Schritte | Umbaukosten, Unterlagenshop, Umbaukonzept, Baugenehmigung |
| Forderung in der Sendung | 425.000 Euro für fünf Prozent |
| Bewertung | 8,5 Millionen Euro |
Was kostet meinhaus.digital, und wo kann man es buchen?
Gebucht wird über die eigene Website. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch von einer Viertelstunde, danach entscheidet man sich für ein Paket. Der Renovierungsrechner selbst kostet nichts. Alle Preise Stand Oktober 2026.
| Leistung | Preis | Was drin ist |
|---|---|---|
| Renovierungsrechner | kostenlos | Kostenspanne, Hausvergleich, Förderung mitgerechnet |
| Live-Call Eigenleistung | 315 Euro | Kostenschätzung mit Architekt, Eigenleistung ausgewiesen |
| Live-Call Umbau | 367 Euro | wie oben, für Umbau durch Handwerksbetriebe |
| Live-Call Umbau und Förderung | 420 Euro | zusätzlich mit Energieberater |
| Unterlagenshop | ab 20,90 Euro | einzelne Bauunterlagen, einmalig |
| Umbaukonzept | ab 499 Euro | individuelles Angebot |
| Baugenehmigung | ab 999 Euro | individuelles Angebot |
Zur Sendung wirbt das Unternehmen mit einem Rabattcode über zehn Prozent auf jedes Paket, einlösbar nach dem Erstgespräch und befristet bis zum 8. November. Wer die Preise einordnen will, sollte sie nicht mit einem vollständigen Architektenauftrag vergleichen. Sie decken einen Ausschnitt ab, nämlich die Phase vor der Entscheidung.
Markt und Vergleich: Wie groß ist das Problem?
Der Bestand ist der eigentliche Markt. In Deutschland wird deutlich weniger saniert, als die Klimaziele im Gebäudesektor verlangen. Die Quote energetischer Sanierungen sank 2025 auf 0,67 Prozent, nach 0,69 Prozent im Jahr zuvor und 0,88 Prozent im Jahr 2022. Erhoben wird sie von B+L Marktdaten im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle. Nötig wären rund zwei Prozent im Jahr, wie energiezukunft die Lage zusammenfasst. In Wohneinheiten gerechnet standen 260.000 sanierte Einheiten einem Bedarf von 460.000 gegenüber.

Dass so wenig passiert, liegt nicht nur am Geld. Es liegt auch daran, dass viele Käufer vor dem Notartermin nicht wissen, was auf sie zukommt. Genau in diese Lücke zielt das Angebot. Der Wettbewerb besteht dabei weniger aus anderen Plattformen als aus dem örtlichen Architekturbüro, dem Energieberater um die Ecke und den kostenlosen Rechnern von Banken und Baustoffhändlern. Der Unterschied liegt im Versprechen, dass am Ende ein Dokument steht, mit dem man zur Finanzierung gehen kann.
Unsere Einschätzung: Hat meinhaus.digital Potenzial?
Für das Startup spricht, dass es nicht bei null anfängt. Eine Million Euro Pre-Seed, eine Förderbank im Gesellschafterkreis, zahlende Kunden und ein Team mit Architektin an der Spitze sind mehr, als die meisten Pitches dieser Staffel vorweisen können. Das Produkt löst zudem ein Problem, das messbar ist: Eine falsch geschätzte Sanierung kostet fünfstellig.
Die Forderung ist trotzdem sportlich. 425.000 Euro für fünf Prozent bedeuten eine Bewertung von 8,5 Millionen Euro, und das bei einer Kundenzahl im dreistelligen Bereich. Im Vergleich mit dem Rest des Abends ruft meinhaus.digital damit die höchste Summe auf: nüchtern fordert laut StartupValley 300.000 Euro für zwölf Prozent, allpacka One 250.000 Euro für zehn Prozent, LifeSaveAir 100.000 Euro für zehn Prozent und Kippo 50.000 Euro für 30 Prozent.
Spannend wird deshalb, wer am Tisch bleibt. Eine Dienstleistung mit Architektenstunden darin skaliert langsamer als ein Produkt aus dem Regal, und genau daran hängt die Bewertung. VOX kündigt im Programmtext an, dass sich gleich drei Investorinnen und Investoren einen der letzten Deals der Staffel streitig machen. Wer in dieser Staffel überhaupt in der Jury sitzt, haben wir zusammengestellt. Wie oft aus einem Angebot in der Höhle am Ende ein Handschlag wird, zeigt die Deal-Quote dieser Staffel.
Wir bleiben dran
Ob es für meinhaus.digital einen Deal gab, mit welchem Löwen und zu welchen Konditionen, tragen wir hier direkt nach der Ausstrahlung nach. Wie die Vorwoche ausgegangen ist, steht in den Deal-Highlights der Folge 7. Alle Startups und Termine sammeln wir auf der Staffelseite zur Staffel 20, alles zur Sendung steht im Themenbereich Höhle der Löwen.
Häufige Fragen zu meinhaus.digital
Wann läuft meinhaus.digital bei Die Höhle der Löwen?
meinhaus.digital pitcht im Staffelfinale der Staffel 20, in Folge 8 am Montag, 26. Oktober 2026, ab 20:15 Uhr auf VOX. Bei RTL+ ist die Folge seit dem 19. Oktober 2026 abrufbar.
Hat meinhaus.digital einen Deal bekommen, und mit welchem Löwen?
Das steht erst nach der Ausstrahlung am 26. Oktober 2026 fest, und wir tragen es an dieser Stelle nach. Bekannt ist die Forderung: Leonie Dowling und Carolin Krebber möchten 425.000 Euro für fünf Prozent, was einer Bewertung von 8,5 Millionen Euro entspricht. VOX kündigt an, dass drei Investorinnen und Investoren um den Deal kämpfen.
Wer hat meinhaus.digital gegründet?
Gegründet haben es die Architektin Carolin Krebber, 35 Jahre, und die frühere Bauberaterin Leonie Dowling, 37 Jahre, als dritte Mitgründerin wird Ina Schröder genannt. Die Firma heißt meinhaus.digital GmbH, sitzt am Marktplatz 6 in 73525 Schwäbisch Gmünd und unterhält einen zweiten Standort in München.
Was kostet meinhaus.digital, und wo kann man es buchen?
Der Renovierungsrechner und das Erstgespräch sind kostenlos. Der Live-Call mit Architekt kostet je nach Umfang 315, 367 oder 420 Euro, einzelne Bauunterlagen gibt es ab 20,90 Euro, ein Umbaukonzept ab 499 Euro und den Bauantrag ab 999 Euro. Gebucht wird auf der Website des Unternehmens, Stand Oktober 2026.
Wie kommt man in die Höhle der Löwen?
Bewerben kann sich jedes Startup selbst, mit Produkt, Zahlen und einer klaren Forderung. Welche Unterlagen die Produktionsfirma erwartet und wann die Bewerbungsfenster offen stehen, steht in unserem Leitfaden zur Bewerbung für die nächste Staffel.
Beitragsbild: Die Gründerinnen Carolin Krebber und Leonie Dowling, Foto: meinhaus.digital.



















