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Irland hatte 2025 das stärkste Wirtschaftswachstum in Europa: Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg nach den Eurostat-Daten zum realen BIP-Wachstum vom 15. Oktober 2026 um 8,0 Prozent. Dahinter folgen Malta mit 4,7 Prozent sowie Zypern und Polen mit je 3,8 Prozent. Deutschland wuchs um 0,2 Prozent und landet damit auf Platz 27 von 27 EU-Staaten. Der irische Spitzenwert ist durch Weltkonzerne aufgebläht, doch selbst bereinigt teilt sich Irland mit 4,7 Prozent den ersten Platz mit Malta.

Den Anlass liefert der Jenke Report „Raus aus Deutschland“, der am 15. Oktober 2026 auf ProSieben lief und Auswanderer unter anderem auf Zypern begleitet. Der Vergleich unten zeigt, wo Europas Wirtschaft wirklich wächst, wie viel Kaufkraft und Arbeit es dort gibt und was das für Gründer heißt, die über einen Standort im Ausland nachdenken. Länderporträts mit Steuern, Lebenshaltungskosten und Aufenthaltsrecht bündelt unsere Übersicht Wohin auswandern?.

Das Wichtigste in Kürze

  • Irland wuchs 2025 real um 8,0 Prozent, stärker als jedes andere EU-Land. Bereinigt um Konzerneffekte waren es 4,7 Prozent (irisches Statistikamt, 2. Juli 2026).
  • Deutschland kam 2025 auf 0,2 Prozent und damit auf den letzten Platz der EU-27. Der EU-Durchschnitt lag bei 1,4 Prozent.
  • Seit 2019 wuchs die deutsche Wirtschaft real um 0,8 Prozent, der EU-Durchschnitt um 7,4 Prozent und Zypern um 31,0 Prozent.
  • Die Lücke zum EU-Durchschnitt entspricht rund 294 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung im Jahr 2025, gut 3.500 Euro je Einwohner.
  • Für 2026 erwartet die EU-Kommission in ihrer Prognose vom 21. Mai 2026 für Deutschland 0,6 Prozent und für die EU 1,1 Prozent. Die Herbstprognose folgt am 17. November 2026.
  • Deutsche Auswanderer zogen 2025 vor allem in die Schweiz (22.730), nach Österreich (13.549) und nach Spanien (9.676), also nicht in die Länder mit dem stärksten Wachstum.

Wirtschaftswachstum in Europa 2025: die Rangliste der EU-Staaten

Zehn der 27 EU-Staaten wuchsen 2025 um 2,6 Prozent oder mehr. Vorn liegen Irland, Malta, Zypern und Polen, dahinter Dänemark (3,5 Prozent), Kroatien (3,4), Bulgarien (3,1) und Litauen (3,0). Am unteren Ende stehen drei der vier größten Volkswirtschaften: Frankreich mit 0,8, Italien mit 0,6 und Deutschland mit 0,2 Prozent. Die EU als Ganzes legte um 1,4 Prozent zu, der Euroraum um 1,2 Prozent.

Balkendiagramm: reales Wirtschaftswachstum 2025, Irland 8,0 Prozent, Malta 4,7, Zypern und Polen je 3,8, Spanien 2,6, EU-Schnitt 1,4 und Deutschland 0,2 Prozent
Reales Wirtschaftswachstum 2025 in ausgewählten EU-Staaten. Quelle: Eurostat, Stand 15. Oktober 2026; Irland bereinigt: CSO

Das Wachstum sitzt 2025 an den Rändern der Union: am Mittelmeer mit Malta, Zypern, Kroatien und Spanien (2,6 Prozent), im Osten mit Polen, Bulgarien und Litauen. Wer in Europa nach wachsender Nachfrage sucht, findet sie dort und kaum im industriellen Kern zwischen Rhein und Alpen. Österreich kam 2025 auf 0,7 Prozent, nach zwei Jahren mit schrumpfender Wirtschaft.

Für Deutschland bestätigt das Statistische Bundesamt die 0,2 Prozent mit seiner Sommerüberarbeitung vom 25. August 2026. Dabei hob es das Jahr 2024 von minus 0,5 auf 0,0 Prozent an, 2023 steht bei minus 1,0 Prozent. Über die drei Jahre 2023 bis 2025 zusammen schrumpfte die deutsche Wirtschaft real um 0,8 Prozent, während die EU um 3,2 Prozent zulegte.

Wirtschaftswachstum seit 2019: die Rechnung für Deutschland

Seit dem letzten Jahr vor der Pandemie ist Deutschlands Wirtschaft real um 0,8 Prozent gewachsen, die der EU um 7,4 Prozent. Auch über diese sechs Jahre liegt Deutschland auf dem letzten Platz der EU, hinter Finnland (1,3 Prozent) und Österreich (3,3 Prozent). Grundlage sind die preisbereinigten Volumenreihen der Eurostat-Datenbank zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Was dieser Abstand in Euro bedeutet, zeigt eine einfache Rechnung: Wäre Deutschland seit 2019 so gewachsen wie der EU-Durchschnitt, läge die Wirtschaftsleistung 2025 um 6,5 Prozent höher.

RechenschrittWert
Reales Wachstum Deutschland 2019 bis 2025+0,83 %
Reales Wachstum EU-Durchschnitt 2019 bis 2025+7,38 %
Abstand (1,0738 geteilt durch 1,0083)6,5 %
BIP Deutschland 2025 in jeweiligen Preisen4.529,7 Mrd. Euro
Wirtschaftsleistung, die zum EU-Tempo fehltrund 294 Mrd. Euro
je Einwohner (83,5 Mio. im Jahresmittel)rund 3.520 Euro

Die 294 Milliarden Euro sind kein Verlust, der irgendwo verbucht wäre, sondern Wachstum, das nicht stattgefunden hat: Einkommen, Aufträge und Steuereinnahmen, die bei EU-Tempo heute zusätzlich da wären. Für Gründer ist das die nüchterne Beschreibung des Heimatmarkts. Er ist groß, aber er wächst seit sechs Jahren kaum.

Balkendiagramm: reales Wachstum 2019 bis 2025, Irland plus 45,9 Prozent, Zypern 31,0, Polen 18,5, Schweiz 11,3, Spanien 10,0, Österreich 3,3 und Deutschland 0,8 Prozent
Kumuliertes reales Wachstum 2025 gegenüber 2019. Quelle: Eurostat, Stand 15. Oktober 2026

Irlands Wirtschaftswachstum: was das Statistikamt herausrechnet

Irlands Wirtschaft wuchs 2025 kräftig, aber nicht um 8,0 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt enthält Gewinne und Investitionen internationaler Konzerne, die Rechte an geistigem Eigentum oder Leasingflugzeuge in Irland führen. Das irische Statistikamt Central Statistics Office (CSO) rechnet diese Effekte deshalb heraus und veröffentlicht zwei bereinigte Maße.

Das modifizierte Bruttonationaleinkommen GNI* stieg laut den Jahresergebnissen des CSO vom 2. Juli 2026 um 4,7 Prozent, die modifizierte Inlandsnachfrage MDD ebenfalls um 4,7 Prozent. Die von Konzernen geprägten Branchen legten um 14,5 Prozent zu, die heimischen Branchen um 2,2 Prozent. Der private Konsum wuchs um 2,6 Prozent.

Wie groß der Unterschied ist, zeigt der Vergleich in Euro: Das BIP lag 2025 bei 602,4 Milliarden Euro, das GNI* bei 334,0 Milliarden Euro, also bei gut 55 Prozent davon. Wie schwankend die Zahl ist, zeigt die Prognose der EU-Kommission: Im Mai rechnete sie für 2025 noch mit 12,3 Prozent Wachstum, für 2026 erwartet sie ein Minus von 1,2 Prozent. Der Grund ist laut Länderprognose der Kommission für Irland ein Basiseffekt, weil Pharmaexporte 2025 vorgezogen wurden. Die bereinigte Inlandsnachfrage soll 2026 um 2,8 Prozent wachsen.

Unser Fazit zu Irland: Auch ohne Konzerneffekte gehört das Land zur Spitzengruppe in Europa, mit 4,7 Prozent läge es gleichauf mit Malta vorn. Beim BIP je Kopf und beim Wachstum lohnt bei Irland aber immer der Blick auf GNI* und Konsum. Was Leben und Arbeiten dort kosten, steht in unserem Ratgeber Irland auswandern.

Zypern, Malta und Polen: Wirtschaftswachstum mit eigenem Motor

Zypern wuchs 2025 um 3,8 Prozent und seit 2019 um 31,0 Prozent, das ist Platz drei in der EU. Die Länderprognose der Kommission für Zypern nennt als Treiber den privaten Konsum und Dienstleistungsexporte, vor allem eine boomende Informations- und Kommunikationsbranche und mehr Touristen. Der Staat erzielte 2025 einen Überschuss von 3,4 Prozent der Wirtschaftsleistung, die Schuldenquote liegt bei 55,0 Prozent. Für 2026 erwartet die Kommission 2,3 Prozent Wachstum. Steuern, Wohnsitz und Kosten auf der Insel erklärt unser Ratgeber Auswandern nach Zypern.

Malta wuchs 2025 um 4,7 Prozent und seit 2019 um 34,4 Prozent. Getragen wird das von starkem Konsum im Inland und vom Tourismus. Für 2026 sagt die Kommission Malta mit 3,7 Prozent das höchste Wachstum aller EU-Staaten voraus, die Arbeitslosenquote lag 2025 bei 3,1 Prozent. Mehr dazu im Ratgeber Auswandern nach Malta.

Polen ist der größte der Wachstumsmärkte: 3,8 Prozent im Jahr 2025, 18,5 Prozent seit 2019. Laut Länderprognose der Kommission für Polen tragen 2026 der private Konsum und viele EU-finanzierte Investitionen ein Wachstum von 3,5 Prozent. Mit 3,1 Prozent Arbeitslosigkeit ist der Arbeitsmarkt eng. Wer dort gründen oder verkaufen will, findet den Einstieg in Auswandern nach Polen. Ähnlich dynamisch ist Kroatien mit 23,4 Prozent Wachstum seit 2019.

Wirtschaftswachstum, Kaufkraft und Arbeitslosigkeit: alle EU-Länder und die Schweiz

Wachstum allein sagt wenig über einen Markt. Für die Standortwahl zählen drei Zahlen zusammen: wie schnell die Wirtschaft wächst, wie viel Kaufkraft je Einwohner da ist und wie viele Menschen Arbeit suchen. Die Tabelle stellt sie für alle 27 EU-Staaten und die Schweiz nebeneinander, sortiert nach dem Wachstum 2025.

Wachstum in Prozent, preisbereinigt. BIP je Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) 2025, EU-Durchschnitt gleich 100. Arbeitslosenquote nach EU-einheitlicher Abgrenzung (15 bis 74 Jahre). Quellen: Eurostat, BIP je Kopf in KKS und Arbeitslosenquote, Stand Oktober 2026.

Land2023202420252019 bis 2025BIP je Kopf (KKS, EU = 100)Arbeitslosenquote 2025
Irland-3,33,68,0+45,92384,7
Malta7,15,34,7+34,41103,1
Polen0,23,23,8+18,5813,1
Zypern3,63,93,8+31,0984,4
Dänemark1,13,93,5+14,21276,4
Kroatien3,83,83,4+23,4784,9
Bulgarien1,73,43,1+17,8683,5
Litauen2,93,03,0+17,1876,9
Spanien2,43,72,6+10,09210,5
Tschechien0,01,32,6+5,4922,8
Lettland-1,00,52,4+7,0716,9
Griechenland2,12,12,1+10,8688,9
Portugal3,12,71,9+11,8816,0
Niederlande-0,61,11,6+9,51333,9
Slowenien2,62,01,5+13,5903,9
Luxemburg0,12,11,4+9,02396,5
Schweden-0,22,01,4+7,81118,8
Estland-2,90,11,3+4,2797,5
Schweiz (kein EU-Mitglied)0,81,41,3+11,31574,9
Belgien1,60,90,9+8,91146,2
Finnland-1,21,00,8+1,31019,7
Frankreich1,61,50,8+5,7987,7
Rumänien2,51,10,8+12,1786,1
Slowakei2,11,90,8+8,6755,4
Ungarn-0,70,70,7+7,5764,4
Österreich-0,7-0,30,7+3,31185,7
Italien1,01,10,6+7,4966,1
Deutschland-1,00,00,2+0,81153,8
EU-Durchschnitt0,41,31,4+7,41006,0

Beim BIP je Kopf in Kaufkraftstandards führen Luxemburg (239) und Irland (238), gefolgt von der Schweiz (157) und den Niederlanden (133). Deutschland liegt mit 115 auf Platz sieben von 28. Zypern erreicht 98 und damit fast den EU-Durchschnitt, Spanien 92, Polen 81. Dort ist die Wirtschaftsleistung je Kopf niedriger, die Wirtschaft wächst aber schneller.

Die niedrigste Arbeitslosenquote hatte 2025 Tschechien mit 2,8 Prozent, gefolgt von Malta und Polen mit je 3,1 Prozent. Deutschland lag bei 3,8 Prozent und damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 6,0 Prozent. Am höchsten war die Quote in Spanien mit 10,5 Prozent. Für Arbeitgeber heißt das: In Spanien finden Gründer leichter Personal, in Polen und Tschechien wird um jede Fachkraft geworben.

Wohin Deutsche auswandern und wie dort die Wirtschaft wächst

Die drei häufigsten Ziele deutscher Auswanderer wachsen solide, aber nicht am stärksten. Laut Wanderungsbilanz des Statistischen Bundesamts zogen 2025 22.730 Deutsche in die Schweiz, 13.549 nach Österreich und 9.676 nach Spanien. Zusammen sind das 45.955 von insgesamt 288.579 Fortzügen Deutscher, rund 16 Prozent.

  • Schweiz: 11,3 Prozent Wachstum seit 2019 und mit 157 das dritthöchste BIP je Kopf in KKS im Vergleich. Wer dorthin geht, folgt vor allem den Einkommen. Details im Ratgeber Schweiz auswandern.
  • Österreich: 3,3 Prozent seit 2019 und eine Arbeitslosenquote, die von 5,7 Prozent im Jahr 2025 auf 6,7 Prozent im August 2026 stieg. Sprache und Nähe sprechen für das Land, das Wachstum weniger. Mehr im Leitfaden für Österreich.
  • Spanien: 10,0 Prozent seit 2019 und 2,6 Prozent im Jahr 2025, für 2026 erwartet die Kommission 2,4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sinkt, ist mit 10,0 Prozent im August 2026 aber die höchste der EU. Alles Weitere in Auswandern nach Spanien.

Der Befund ist eindeutig: Deutsche wandern nach Sprache, Nähe und Einkommen aus, nicht nach Wachstum. Für Angestellte ist das folgerichtig, denn ihr Gehalt hängt am Lohnniveau. Für Gründer lohnt der zweite Blick, denn ihr Umsatz hängt an der Nachfrage.

Prognose 2026: Wie sich die Wirtschaft in Europa entwickelt

Die EU-Kommission erwartet für 2026 ein langsameres Wirtschaftswachstum in Europa: 1,1 Prozent für die EU und 0,9 Prozent für den Euroraum. Grund ist laut ihrer Frühjahrsprognose vom 21. Mai 2026 der Energiepreisschock nach dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten, die Inflation in der EU soll auf 3,1 Prozent steigen. Die stärksten Zuwächse erwartet sie in Malta (3,7 Prozent), Polen (3,5), Litauen (3,0) und Kroatien (2,7).

Balkendiagramm: Prognose der EU-Kommission für das reale Wachstum 2026, Malta 3,7 Prozent, Polen 3,5, Litauen 3,0, Spanien 2,4, Zypern 2,3, EU-Schnitt 1,1 und Deutschland 0,6 Prozent
Erwartetes reales Wachstum 2026 in ausgewählten Ländern. Quelle: Europäische Kommission, Frühjahrsprognose vom 21. Mai 2026

Deutschland kommt 2026 vom letzten Platz weg. Die Kommission rechnet mit 0,6 Prozent, gleichauf mit Österreich und vor Italien, Rumänien und Irland. Die laufenden Zahlen sind sogar etwas besser: Im zweiten Quartal 2026 wuchs die Wirtschaft laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach 0,4 Prozent im ersten Quartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal lag sie 1,0 Prozent höher. Destatis-Präsidentin Ruth Brand: „Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom Jahresbeginn setzt sich fort.“

Neue Zahlen für alle EU-Staaten kommen am 17. November 2026, wenn die Kommission ihre Herbstprognose vorlegt.

Unsere Einschätzung: Was das Wirtschaftswachstum in Europa für Gründer bedeutet

Der Heimatmarkt Deutschland bleibt der größte in Europa. Mit 4,53 Billionen Euro erwirtschaftete Deutschland 2025 rund 24 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU, mehr als Frankreich und Italien. Wer hier verkauft, verkauft in einen sehr großen Markt, der seit sechs Jahren aber kaum wächst. Wachstum kommt für deutsche Gründer deshalb zunehmend von außen.

Daraus folgen drei Regeln für die Standortwahl:

  1. Wohnsitz und Markt trennen. Wer in Polen, Spanien oder Malta Kunden gewinnen will, muss dafür nicht umziehen. Ein Vertrieb im Wachstumsmarkt ist oft schneller aufgebaut als ein neuer Wohnsitz.
  2. Drei Zahlen nebeneinanderlegen. Wachstum seit 2019, BIP je Kopf in KKS und Arbeitslosenquote zeigen zusammen, ob ein Markt wächst, ob dort Geld ausgegeben wird und ob es Personal gibt. Die Tabelle oben liefert alle drei.
  3. Den Umzug durchrechnen. Wer mit Anteilen an einer GmbH auswandert, nimmt die deutsche Steuer mit. Was dabei fällig wird, erklärt unser Ratgeber zur Wegzugsbesteuerung für Gründer.

Zypern ist eines der Ziele, die der Jenke Report zeigt, und die Zahlen sprechen für das Land: hohes Wachstum, solide Staatsfinanzen, Kaufkraft fast auf EU-Niveau. Irland bleibt der Standort der Konzerne und wächst auch bereinigt stark. Wer Wachstum mit einem großen Binnenmarkt verbinden will, findet beides am ehesten in Polen und Spanien.

Häufige Fragen zum Wirtschaftswachstum in Europa

Welches Land in Europa hat das größte Wirtschaftswachstum?

Irland mit 8,0 Prozent realem Wachstum im Jahr 2025 laut Eurostat. Bereinigt um Konzerneffekte waren es 4,7 Prozent, gleichauf mit Malta. Für 2026 erwartet die EU-Kommission das stärkste Wachstum in Malta (3,7 Prozent) und Polen (3,5 Prozent).

Wie hoch war das Wirtschaftswachstum in Deutschland 2025?

Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg 2025 laut Statistischem Bundesamt um 0,2 Prozent, das war der niedrigste Wert der 27 EU-Staaten. 2024 stagnierte die Wirtschaft (0,0 Prozent), 2023 schrumpfte sie um 1,0 Prozent. Im zweiten Quartal 2026 lag sie 1,0 Prozent über dem Vorjahr.

Wer hat die stärkste Wirtschaft in Europa?

Gemessen an der Größe Deutschland: Das BIP lag 2025 bei 4,53 Billionen Euro, vor Frankreich mit 2,99 und Italien mit 2,27 Billionen Euro. Beim BIP je Einwohner in Kaufkraftstandards führen Luxemburg und Irland mit mehr als dem Doppelten des EU-Durchschnitts.

Wie entwickelt sich die Wirtschaft in Europa 2026?

Die EU-Kommission erwartet 1,1 Prozent Wachstum für die EU, 0,9 Prozent für den Euroraum und 0,6 Prozent für Deutschland. Bremsend wirkt der Energiepreisschock nach dem Konflikt im Nahen Osten. Die Herbstprognose erscheint am 17. November 2026.

Warum ist das Wirtschaftswachstum in Irland so hoch?

Weil das irische BIP Gewinne und Investitionen internationaler Konzerne enthält, etwa aus Patenten und Flugzeugleasing. Das irische Statistikamt rechnet sie heraus: Das bereinigte GNI* wuchs 2025 um 4,7 Prozent statt 8,0 Prozent und ist nur gut halb so groß wie das BIP.

Welches EU-Land hat die niedrigste Arbeitslosigkeit?

Tschechien mit 2,8 Prozent im Jahr 2025, gefolgt von Malta und Polen mit je 3,1 Prozent. Deutschland lag bei 3,8 Prozent, der EU-Durchschnitt bei 6,0 Prozent. Die höchste Quote hatte Spanien mit 10,5 Prozent.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt. Alle Zahlen wurden gegen die verlinkten amtlichen Quellen abgeglichen und nachgerechnet, Stand Oktober 2026. Er ersetzt keine Steuer- oder Anlageberatung im Einzelfall.

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Dennis Weidner ist Gründer und Chefredakteur von Gruenderfreunde.de. Das Portal startete 2013 neben seiner eigenen Selbstständigkeit, gehört bis heute keinem Verlag und wird vom Gründer selbst geführt. Diese Unabhängigkeit entscheidet, worüber hier geschrieben wird und worüber nicht. Sein Weg begann in der Bankenbranche, es folgten rund zehn Jahre Krypto und Online-Marketing. Heute verantwortet er mehrere Gesellschaften in Medien, E-Commerce und KI und arbeitet im Tagesgeschäft mit KI-Agenten. Daher kommen die Themen, über die er schreibt: Finanzierung, Steuern und Bürokratie, Vertrieb und Automatisierung, Standortwahl und Auswandern. Er schreibt über das, was er selbst gemacht hat, Umwege eingeschlossen, und stützt sich auf amtliche Quellen und Kontakte vor Ort. Die Beiträge ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung, sie sollen die eigene Entscheidung vorbereiten. Kontakt und weitere Beiträge über LinkedIn oder dennis-weidner.com.